Historie

   
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KoMET Engineering - Historie

Nach ersten selbst gebauten Lautsprechern und Verstärkern im Teenageralter, basierend auf Braun und Heco Konzepten und unzähligen ver(schlimm)besserten Mopeds, einem 1980 abgeschlossenen Studium des Maschinenbaus und fünf Jahren Erfahrung als Fahrwerksentwickler bei Opel, hat Klaus Methner im Mai 1985 sein Ingenieurbüro gegründet, weil er Aufträge zur Entwicklung von hochwertigen Bausatzkonzepten für Heimlautsprecher vorliegen hatte. Bereits zu dieser Zeit wurden dafür allerbeste handgefertigte Chassis aus dem Hause Görlich benutzt. Da er dank seiner Erfahrung als Fahrwerker und Reifenspezialist mit Feder-Masse-Systemen bestens vertraut war, brachte er auch das Verständnis für die lauten schwarzen runden Dinger mit Gummi außen rum mit: nein - keine Reifen … Lautsprecher. :

1987 half er dann dem eben gegründeten Fachvertrieb für amerikanische Car Audio Produkte, Tricom, als technischer Leiter die eben aufkommende deutsche Szene zu erobern. Dadurch fand er Kontakt zu sehr vielen namhaften Spezialherstellern aus den USA und anderen Ländern, die mittels Tricom den deutschen Markt betraten. Er wurde Mitgründer der meisten Interessensverbände die sich in den Folgejahren zum Thema Car Audio zusammenfanden. Und war "Head Judge Sound" nahezu aller überregionalen deutschen Klangwettbewerbe dieser Szene von 91 bis 94. Auch die Titelstory der allerersten Car&HiFi, den "Kampf der Giganten" Manta gegen Scirocco, verdanken wir ihm, hat er doch diese Anlagen abgestimmt. Dieser Manta gewann ein paar harte Jahre später sogar den ersten Preis für die beste HiFi-Anlage beim größten je da gewesenen Manta-Treffen, veranstaltet von Radio FFH in Frankfurt/Main.

Die langjährige teils sehr enge Zusammenarbeit mit Firmen wie Cerwin-Vega, Precision Power, Orion, Monster Cable, Polk Audio, MTX, Zapco, ESB, Nakamichi, Adcom, Milbert und weiteren Herstellern hervorragender Produkte lehrte ihn, seinen Wissensstand in diesem Fachgebiet immer weiter auszubauen. Zudem entwickelte er Spezialweichen für Polk Car- und Heimlautsprecher. Nebenbei machte er Entwicklungen für Philips, JVC, Aldi, Quelle, Autoradioland, Cath, SonoFer, AMG-Mercedes und viele weitere Firmen, die seine Dienste auch im Sektor der Heimlautsprecher in Anspruch nahmen. Dabei öffnete ihm sein Mentor Wolfgang Seikritt manche Tür. Was sowohl in wirtschaftliche als auch etliche Testerfolge "seiner" Lautsprecher mündete. In dieser Zeit kamen gute Jobangebote aus der etablierten A/V-Industrie, z.B. Sony-Entwicklungsleiter, die Methner aber ausschlug.

Es entstanden einige wertvolle Freundschaften, aus denen etliche deutsche, europäische und Weltmeistertitel entstanden. Besonders zu erwähnen dabei die drei, die dann selbst zu "Gurus" dieser Szene geworden sind: Dirk Kuxhausen, Chris Körbel und Michael "TheBigOki" Müller. Letzterer verhalf durch seine Kompromisslosigkeit zu vertieften Erkenntnissen in Bereich dB-Drag, wo es auf gründliches Verständnis der Physik ankommt, wenn man gewinnen möchte.

Ausgelöst durch die Betreuung der technischen Hotline entstanden ab Beginn der 90er Jahre immer wieder technische Schriften, die über Tricom Verteilung fanden. Die letzte wurde dann so dick, dass sie nach Jahren der Evolution schließlich 2009 als Buch "HiFi im Auto" mithilfe des Franzis Verlags veröffentlicht wurde.

In den ersten Jahren wurden die benötigten Lautsprecherchassis noch mit bewährten europäischen Herstellern wie Vifa, Seas, LPG, Scan-Speak, Heco, Audax, etc. entwickelt, ab 1993 begann dann die Zusammenarbeit auch mit asiatischen Lieferanten, die zunächst aus Taiwan und Korea und schließlich aus China immer besser werdende Waren lieferten. Manche der dortigen Fabriken sind inzwischen in der Lage, wirklich hochwertige Lautsprecher zu fertigen. Phoenix Gold , dann Visonik und Autoradioland wurden Methners erste Kunden, die aus dieser China-Kooperation beliefert wurden. Auch AMG-Mercedes bekam hochwertige Tieftöner von dort. Zusammen mit einem heute sehr bekannten Freund und Partner, Hubert Reith, entstanden erste Autoverstärker in Korea für Tricoms Hausmarke MAX.

Ein hauptberuflich bedingter Ortswechsel nach Paris und dann London reduzierte die Aktivitäten des Ingenieurbüros für fünf Jahre auf ein noch vertretbares Minimum. Brachte aber die ersten Lautsprecher eines Großserienautos aus KoMET-Entwicklung, die zusammen mit dem italienischen Autozulieferer Faital entstanden. Dabei flossen Erkenntnisse aus der Entwicklung der ersten Polk- und Scan-Speak-Neodymhochtöner ein - der entwickelte 19 mm Kalottenhochtöner ist noch heute in fast allen Opels. Vauxhall, Opel, Renault und Nissan Fahrzeuge fahren heute mit den damals entstandenen Systemen umher. Ein erfolgreiches Projekt, das weiter ausgebaut werden sollte..

In England entstand ein weiteres Steckenpferd: Röhrenverstärker. Die sind so übersichtlich, dass man sich darin auch als Maschinenbauingenieur zurechtfindet.

Nach Rückkehr 2002 entwickelte Methner eine Kleinstauflage von extrem hochwertigen Autolautsprechern, die unter dem eigenen Markennamen "Topas" direkt vermarktet wurden. Heute genießen diese Sachen Kultstatus. Es sind aber keine Nachfolger geplant, denn der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Einkommen. Dafür entwickelte er aber bezahlbare Woofer für einen bedeutenden Großkunden: Alpine bezieht seither etliche Subwoofermodelle aus Methners Entwicklungen.

2004 sorgte GME-intern ein "Sound"-Signum für Furore, wofür Methner mit LPG einen CDS-Subwoofer entwickelt hatte und mit Lear die passende Elektronik. Das Blaupunkt-Radio "Opera 40" stellte alle nötigen Einstellmöglichkeiten auf digitaler Ebene zur Verfügung. Dummerweise wurde das besser und billiger als die namhafte Marke, die Amerikaner lieber kaufen. 9

2005 schied Methner dann nach 25 Jahren aus Opel/GM-Diensten und baute das Vertriebsbüro eines französischen Karosseriebauers in Deutschland auf, der den Opel Tigra Roadster baute. Leider brachte die Automobilkrise 2008 für dieses Traditionsunternehmen ein ähnlich jähes Ende wie für dessen bekannten deutschen Wettbewerber Karmann. Ein Wiedereinstieg bei Opel kam nicht infrage.

Parallel dazu brachte er sein erworbenes Know-How in den Aufbau des Car-Audio-Vereins "AYA e.V." ein, der sich seither als nicht-kommerzieller Verein deutschlandweit sehr erfolgreich um die Car-Audio-Klangwettbewerbsszene kümmert. Dafür erstellte er ein einfach zu bedienendes Bewertungssystem, das heute auch in Teilen der Infotainment- und Autoindustrie Anwendung findet. Zusammen mit Stockfisch Records wurde dazu eine inzwischen weltweit anerkannte Bewertungs-CD erstellt.

Es wurden sehr erfolgreiche Projekte für Kunden im Lautsprecher-DIY, im professionellen Beschallungssektor und im gehobenen High-End realisiert, die teils über die reine Lautsprecherentwicklung hinausgingen.

Im Jahre 2009 wurde die Audio-Entwicklung um einen weiteren Geschäftsbereich ergänzt: Automotive. Dies war ja wegen der bisherigen hauptberuflichen Karriere in der Autoindustrie ausgeschlossen gewesen. Die zugehörige Web-Site ist: www.komet-engineering.com . Der Beratungsumfang erstreckt nun sich von Fahrwerksthemen über Plattformkonzepte und Gesamtfahrzeug bis hin zu Infotainment/Sound Systeme. Inhaltlich geht es um (Voraus-)Entwicklungsthemen, Konzeptberatung, Benchmarking und Kostenoptimierung. Wobei für alle anderen Bereiche rund ums automobile cost-down ein Netzwerk sehr erfahrener Experten bereitsteht, die bei größeren Themen mit einspringen können. Seit Ende 2010 wurden etliche namhafte Autohersteller in England, Schweden, Korea und Deutschland beraten, gerade im abgelaufenen Jahr bekam sprach ein bedeutender bayrischer Autobauer in 2 Projekten je eine besondere persönliche Belobigung aus. Neben den über 33 Jahren eigener Berufserfahrung brachten diese Aktivitäten eine sehr aktuelle und ausgesprochen umfassende Übersicht und Detailkenntnis zu allen Fahrwerks- und verwandten Themen. Im Audio-Sektor entstanden neue Treiber, die dank ihres optimalen Masse/Antriebsverhältnisses dynamische Schallereignisse in einer bisher unbekannten "Echtheit" wiedergeben können, was gerade in (Heim)Kinos zu neuen Hörerlebnissen führen wird.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte per e-mail oder Telefon.